Sex sells. Das kann ich Ihnen versichern.

„Coitus ERGO sum.“ Das war noch einer der lustigeren Tweets, als die ERGO-Gruppe tagelang die Nachrichten dominierte. Die Hamburg-Mannheimer hatte ihre besten Vertreter zu einer Sex-Party nach Budapest eingeladen. Obwohl nicht unüblich bei deutschen Versicherern, war die Empörung groß. Exklusiv erfahren Sie nun endlich die wahren Hintergründe dieser spektakulären Aktion.
Neulich Krisensitzung bei ERGO. Im Sitzungssaal: Vertrieb, Marketing, Human Relations, Kommunikation und der neue SM-Beauftragte. (Nein, nicht was Sie denken, SM steht doch für Social Media.) Die Awareness der ERGO-Kampagne waren nach steilem Anstieg wieder im Mittelmaß gelandet. Die Kampagne brauchte dringend neuen Schub.
Die Idee entsprang dem cleveren Gehirn des jungen SM-Beauftragten: Wir brauchen Word of Mouth, das sich virtuell distribuiert. Wir setzen dabei auf die Kernaussage „Nähe zum Kunden“ und transportieren unseren Markenkern „Denen bei ERGO geht es um die simplen Triebe im Leben. Die verstehen mich“.
Die Begeisterung war groß. Besonders im Marketing. Denn die Aktion würde keinen Cent kosten. Selbst der HR-Chef war hingerissen: „Die besten Ver’trieb‘ler Deutschlands werden uns die Bude einrennen!“
Und die Mediaagentur steuerte gleich noch eine Knaller-Idee dazu: „Wir stempeln die Mädels ab, damit wir die Frequenz messen können. Sonst denken alle, es ginge uns nur um die Penetration.“
Der Rest ist Geschichte: 3.487 Tweets, 513 neue Facebook-Fans. Die Awareness steigt seither wieder steil an. Sogar die Zustimmung zum Image-Item: „ERGO, keine macht mich mehr an…“

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