Eine Reise durchs mediale Kurdistan.

Zwischen Euphrat und Tigris wurde ziemlich viel erfunden. Menschen zum Beispiel. Aber nicht Medien.

Fünf Tage Irak haben bleibende Eindrücke hinterlassen. Und die möchte ich hier mit all denen teilen, die daran Interesse haben. Was ich im Irak zu suchen hatte? Zusammen mit Klaas Glenewinkel, Chef des NGOs MICT (www.mict-international.org) und gemeinsam mit mir Gründer von Plural (www.plural-mediaservices.com) haben wir dort Gespräche geführt: Mit Regierungsstellen, Medien und vor allem Wirtschaftsunternehmen, die diesen jungen Markt aufrollen und werblich aktiv werden.

Mein Bericht hat verschiedene Aspekte. Einer beleuchtet die dortige Mediensituation, die sich aus regierungs- und parteipolitisch abhängigen Medien und neuerdings auch unabhängigen Medien zusammensetzt. Ein weiterer Aspekt ist die Situation der kommerziellen Werbung im Irak. Denn sie ist fast noch jungfräulich. Neben weltweiten (asiatischen) TelCo-Anbietern und ersten zaghaften Bemühungen einiger, weniger nationalen Unternehmen, preschen immer mehr türkische, amerikanische und europäische Unternehmen in diesen neu entstehenden Markt vor. Dass sich darunter viele deutsche Unternehmen befinden, überrascht nicht. Der letzte Aspekt beleuchtet die revolutionären Aufstände in Kurdistan, die von der Revolution in der arabischen Welt herüberschwappen, von der deutschen Presse und Öffentlichkeit jedoch ignoriert werden.

Unsere Reise führte uns nach Kurdistan. Kurdistan ist, das ist wichtig,  in den Augen der Kurden nicht Irak. Kurdistan ist die nordöstlichste Provinz des Irak, die über eine autonome Regierung und Verwaltung verfügt. Bewohnt wird die Region von Kurden, die sich nicht als Araber verstehen. Kurdistan ist weitgehend befriedet, erfreut sich eines abenteuerlichen Wirtschaftswachstums und hat große Ziele, bei denen es sich nicht von Bagdad reinreden lässt. Die Hauptstadt Erbil mit 1,1 Millionen Einwohnern wird regelmäßig von Lufthansa/Austrian und Air Berlin angeflogen. Und Erbil will jetzt ein zweites Dubai werden.

MICT tritt bereits seit 2003 im gesamten irakischen Markt (aber auch in Sudan, Afghanistan, Ägypten und Tunesien) auf und unterstützt dort journalistische Projekte und Medien, schult Journalisten und bildet neuerdings mithilfe der ersten Medien-Akademie im Irak aus. Diese Projekte werden finanziert vom Auswärtigen Amt, der UNESCO und zahlreichen ausländischen Regierungen.

Um die Nachhaltigkeit der jungen Medien zu sichern, müssen sie nun auch wirtschaftlich unabhängig werden. Dazu wurde Plural ins Leben gerufen. Plural verfügt über eine Transparenz im irakischen Medienmarkt, die einzigartig ist. Im Irak ist es wichtig zu wissen, ob ein Medium parteienfinanziert oder unabhängig ist, ob die Auflage stimmt und wie eine Zeitung distribuiert wird. Die Medien müssen schnell auf den internationalen Marketing-Standard gehoben werden, um den Anforderungen der werbungtreibenden Unternehmen gerecht zu werden.

Fast alle Medien – Zeitungen, Zeitschriften, Radiosender und TV-Stationen wurden bislang von Regierungs- und sog. Oppositionsparteien finanziert. Einerseits natürlich im Propaganda-Interesse der Parteien, andererseits aber auch, weil es weder Werbe-, noch Vertriebserlöse gab. Printmedien werden kostenlos auf den Märkten der größeren Städte distribuiert; von einer regelrechten Vertriebsorganisation kann noch keine Rede sein. Radiosender und eine unglaubliche Vielfalt an TV-Sendern, die via Satellit verbreitet werden, sind kostenlos.

Die finanzielle Situation der Medien steht derzeit auf der Kippe. Die Parteien haben beschlossen, die Finanzspritzen („funds“) für die Medien weitgehend zu streichen. Diese Funds reichten von kostenfreien Mieten, Übernahme der Gehälter bis hin zur Platzierung von anzeigenähnlichen Ankündigungen und Aufrufen. Die wenigen, unabhängigen Zeitungen kamen nie in den Genuss dieser Gelder, wurden von den Partei-Anzeigen ausgenommen und sind daher auf Vertriebserlöse und die wenigen Anzeigen der Wirtschaftsunternehmen angewiesen.

Unabhängige Wochenzeitungen wie Hawlati und Awena in Suleimaniya kosten umgerechnet $0,80 und sind daher höchstens für die obere Gesellschaftsschicht bezahlbar. Umso erstaunlicher, dass sie es auf Auflagen von über 2.000 bringen. Dieser Erfolg war den Parteien ein Dorn im Auge – und ihre Antwort simpel: Sie setzten eine kostenlose Tageszeitung dagegen, verteilen davon um die 15.000 und verlangen geradezu lächerliche Anzeigenpreise.

Dies sind die Titel, auf die die Mediaplaner in Dubai stoßen, wenn sie von dort aus die Mediapläne für die ersten, internationalen Werbekunden entwickeln. Der Fall ist für den Mediaplaner klar: höhere Auflage, niedrigerer Anzeigenpreis, ein TausendAuflagenPreis jenseits von Gut und Böse – und alle sind zufrieden. Dass sie dabei die Übermacht der parteipolitischen Blättern unterstützen, den unabhängigen Medien einen Dolchstoß versetzen und damit die Medienvielfalt, die die Werbekunden benötigen, verhindern – das sehen sie dabei nicht.

Deshalb gibt es Plural. Wir wollen den Agenturen und Werbekunden den Markt transparent machen und den unabhängigen Medien im Irak (und vielen anderen ähnlichen Ländern) eine faire Chance bieten. Allerdings überzeugen wir sie auch davon, dass sie professionelles Marketing dazu benötigen: Eine glaubwürdige Auflagenkontrolle, Leserdaten, Reichweitenerhebungen für Radio und TV. Die Auflagenkontrollen werden wir mit unseren eigenen Leuten vor Ort durchführen. Zur Erhebung der TV-Zuschauer bringen wir die TV-Sender an einen Tisch.

Wir werden den unabhängigen Medien ihre Chance verschaffen. Erste Leseranalysen zeigen zum Beispiel, dass die beiden freien Zeitungen in Suleimaniya mehr Leser haben als die Parteipresse mit ihrer deutlich höheren Auflage. Das Phänomen ist einfach zu erklären: Die Kurden können durchaus unterscheiden, ob ihr Lesestoff neutral oder politisch gefärbt ist. Die gekaufte Zeitung wandert daher durch viele Hände.

Die Website von Hawlati erzeugt das Zehnfache an Usern im Vergleich zur Printausgabe, konnte aber auch das vor Ort bislang nicht in Umsatz umwandeln. Das alles müssen wir jetzt nur noch den Mediaplanern in Dubai verständlich machen.

Oder wir reden direkt mit den Werbekunden vor Ort. Denn Plural tritt wie eine normale Mediaagentur auf. Wir haben auf unserer Reise mit fünf Unternehmen gesprochen – und fünf Aufträge von ihnen erhalten. Man könnte hier von einer gewissen „Marktlücke“ sprechen…

Awamedica ist der erste Pharma-Produzent des Landes. Schwedische Kurden, die heimgekehrt sind und kürzlich in Erbil die modernste Pharma-Fabrik der Welt (!) eingeweiht haben. Jowan, die Marketingchefin führt uns stolz durch die imposante Fabrik, die ihr Vater aus dem Boden gestampft hat. Überall modernste japanische, finnische und deutsche Technik. Wir sind beeindruckt. Sie auch, als wir ihr erläutern, welche Dienste wir anbieten. Wir verlassen die Pharma-Dame mit einem Auftrag für einen Radio-Test. Den wir, meine neuen Plural-Kollegen und ich, am letzten Tag der Reise in einer Kebab-Bude beim Mittagssnack gemeinsam entwickelt haben.

Bei Mercedes besuchten wir Volker, seit 35 Jahren für MB in der Welt unterwegs. Er findet, man hat ihn in die „Steinzeit“ zurückversetzt – hier gäbe es ja weder Golfplätze, noch vernünftige Tennisplätze. Er ist der typische Autoverkäufer. Sein Ziel: BMW noch in diesem Jahr zu überholen. Die sind schon seit Jahresanfang in Erbil, er erst seit drei Monaten. Kein Problem, denn „Wissen Sie, der Kauf von Autos jenseits der $80.000 ist hier mehr ein Impulskauf. Und man zahlt bar. Das Wichtigste, was man hier braucht, ist eine Geldzählmaschine.“ In den nächsten Wochen steht sein Marketingplan. Und wir haben den Auftrag, den Mediaplan zu entwickeln. Nach Freigabe aus Dubai werden wir auch die Abwicklung übernehmen. Nicht zu fassen: Wir arbeiten für Mercedes! Den Rest des Gesprächs rede ich mit ihm über das fehlende Nachtleben von Erbil. Und über die Steinzeit…

Das lief doch prächtig. Also schnell noch zu VW/Audi. Wir hatten zwar keinen Termin, trafen aber dennoch auf Ahmed, den General Manager. Ein sehr eloquenter und professioneller Marketing-Mann. Der Showroom ist erst seit ein paar Wochen geöffnet. Demnächst kommt noch Porsche dazu. Davon verspricht er sich einiges. Denn der Neuwagenanteil auf den Straßen Erbils ist deutlich höher als bei uns in Deutschland. Er hat gerade mit einer PR-Aktion Schiffbruch erlitten und versteht nicht, warum die weltweit üblichen Mechaniken hier nicht greifen. Wir verlassen ihn mit dem Auftrag in der Tasche, seine nächste Pressekonferenz zu entwickeln. Wir kennen die Tücken des Geschäfts hier und fast jeden Journalisten persönlich. Audi wird begeistert sein.

Die Termine bei Zain Telecom und Asiacell waren zunächst nicht so prickelnd. Hier in Kurdistan sind die weltweit operierenden asiatischen und kuwaitischen TelCos unterwegs. Diesen Markt haben die Vodafones dieser Welt bereits so gut wie verschlafen. Zain und erst recht Asiacell sind Vollprofis, auch im Marketing. Sie domminieren die TV-Sender und die ersten Plakatflächen mit ihren Kampagnen und machen damit den größten Anteil des noch jungen Werbemarktes aus. Dennoch überzeugen wir mit unseren Marktkenntnissen, vor allem bei den kleineren Medien. Ostermontag ist bereits die erste Videokonferenz mit Zain geplant. Und mit Asiacell eine Forschungs-Kooperation.

Den letzten Termin kurz vor dem Abflug hatten wir bei Lufthansa und Austrian. Harald, ein Österreicher, bekommt seine Austrian-Kampagne von Jung/vonMatt in Wien. Alle Kampagnen werden zentral von Wien und Frankfurt aus gesteuert. Dennoch sorgt er dafür, dass die winzige und unabhängige Kurdish Globe, die wir gleich am ersten Abend besucht hatten, im Mediaplan berücksichtigt ist. Er weiß, dass sie ohne die Austrian-Kampagne nicht überleben könnte. Wir sprechen eine Sprache. Im nächsten Monat möchte er mit uns eine Guerilla-Kampagne entwickeln. Er hat erkannt, dass die Kurden ein sehr neugieriges Völkchen sind. Der Mann ist gut…

Beim Besuch des Bürgermeisters von Erbil wurden wir wie Staatsgäste empfangen. Wir mussten nicht einmal unsere Handys abgeben, für die es am Empfang Aufbewahrungsboxen gab. Nihad hat viele Jahre in Bonn gearbeitet und spricht fließend Deutsch. Er freut sich über unsere Aktivitäten in Kurdistan, denn – wie er sagt „Medien sind für Menschen wie Nahrungsmittel“. Sein Satz geht mir nicht mehr aus dem Kopf…

Das alles klingt großartig. Ein jungfräuliches Mediensystem, das nur auf unsere Mithilfe beim Aufbau einer freien, unabhängigen Presse wartet. Sie ist die Voraussetzung, ein Vorbote für das Aufkeimen einer noch zarten Demokratie. Ein Land im Aufbruch. Öl- und Gasvorkommen satt. Ein neues Dubai. Wir wurden jedoch rechtzeitig von der Wirklichkeit eingeholt, von der unschönen Seite eines noch demokratiefeindlichen Machtsystems. Am Dienstag stand die Fahrt von Erbil nach Suleimaniya auf dem Programm. Zweieinhalb Stunden Fahrt über relativ neue Landstraßen mit vielen Baustellen. Und fünf Checkpoints…

Die Straße führt über Kirkuk. Sie ist die Stadt mit dem angeblich größten Öl-Vorkommen der Welt. In der Region lagert tief unter der Erde ein Gas-Vorkommen, so gewaltig, dass damit Europa für die nächsten hundert Jahre versorgt werden könnte. Berühmt wurde Kirkuk jedoch auch durch Bombenanschläge, die vor Jahren die Weltöffentlichkeit aufschreckten. Entsprechend ist die Stadt gesichert. Vor Kirkuk steht der größte Checkpoint des Landes. Gleich drei Armeen sichern die Stadt: Kurden, Irakis und… die Amerikaner. Eigentlich haben die USA  Kurdistan verlassen, nur noch hier helfen sie bei der Sicherung von Stabilität und Frieden. Sie sind bis auf die Zähne bewaffnet. Wir passieren Fahrzeuge wie aus einem Science Fiction-Film, speziell entwickelt, um die Soldaten vor ferngezündeten Bomben zu schützen. Es ist kein Schauer, der einem über den Rücken lauft, es ist ein Schaudern. Friedlich stimmt einen nur die Freundlichkeit, mit der uns die kurdischen Soldaten an jedem Checkpoint begrüßen und durchwinken.

Wir erreichen Suleimaniya und fahren in die Innenstadt. Die Stadt wirkt lieblicher als Erbil. Sie ist grüner, großzügiger angelegt und auf Hügeln gebaut. Wir fahren zum größten Platz im Zentrum, um dort Dana, unseren Mann vor Ort zu treffen, der uns weiter zu unseren Terminen begleiten soll. Warum der Platz von den Bewohnern in Tahir Square umbenannt wurde, wird uns augenblicklich klar. Der Platz ist überfüllt mit Soldaten. Sie stehen und sitzen auf jedem Quadratmeter, um die Protestler, die jeden Tag um fünf den Platz zu besetzen versuchen, daran zu hindern. Auf jedem Dach jedes Hauses stehen bewaffnete Soldaten. Die Situation ist unwirklich. Ein Kleinbus fährt vor. Ein Kameramann eilt heraus, dreht schnell einen Film und braust wieder davon. Ein freundlicher junger Verkehrspolizist ermahnt uns, hier nicht stehen zu bleiben und bittet uns in eine Seitenstraße zu fahren. Auch sie ist gesäumt von Soldaten, bewaffnet mit riesigen Knüppeln und Kabelpeitschen. Überall in Kurdistan, vor allem jedoch in Suleimaniya,  flammen Proteste gegen das Regime auf. Das Regime schlägt brutal zurück, vermutlich damit Bagdad nicht seinerseits interveniert. Es gab bereits mehrere Tote und täglich Verletzte.

Dana stößt zu uns und meint, es wäre besser jetzt den Square zu verlassen. Unsere beiden ersten Termine mit den Chefredakteuren der unabhängigen Zeitungen Awena und Hawlati sind mehr als bemerkenswert. Asos Hardi ist Chairman von Awena. Der Termin ist kurz. Er ist einer der bekanntesten und einflussreichsten Regimegegner und hat gerade Nachricht erhalten, dass sein Bruder, auch Aktivist, soeben verhaftet wurde. Während unseres Gesprächs ruft der Premierminister an und fordert ihn auf, nicht weiter über die Proteste in Suleimaniya zu berichten. Dann könne er einlenken. Asos Antwort ist kurz: Nein. Sein Bruder wird dennoch nachmittags wieder freigelassen.

Bedrückt fahren wir ein paar Straßen weiter zu Kamal Rauf, Editor in Chief von Hawlati. Wir sprechen wenig über Zeitungen, stattdessen über die Anliegen der Protestler, über Bürgerrechte und Meinungsfreiheit. Plötzlich peitschen Schüsse durch die Luft. Wir sind nur wenige hundert Meter Luftlinie vom Tahir Square entfernt. Die Situation ist bedrohlicher, als uns Recht ist. Alle schauen sich kurz in die Augen, ein Foto noch, dann Abreise. Persönlich kann ich das Gefühl, das in mir hochsteigt, nicht einschätzen. Ich hatte so etwas noch nie erlebt…

Wir verlassen die Innenstadt, noch ein Besuch beim größten Radiosender des Landes und bei Asiacell. Draußen auf der Straße spielen Kinder. Die Atmosphäre ist irgendwie wie in einem Film. Bunuel, oder Tarantino… Wir hören, dass 5.000 Protestler versuchen, den Tahir Square zu erreichen, dass sie von den Soldaten daran gehindert werden – und sich die Kundgebungen über das ganze Innenstadtgebiet zerstreuen. Heute wird es gottseidank dennoch keine Toten geben.

Auf der Rückfahrt sind die Kontrollen an den Checkpoints schärfer. Das Regime will verhindern, dass Protestler nach Erbil fahren und dort ihr Anliegen auf die Straße tragen. Es gelingt: Erbil ist ruhig. Keine Spur von Aufstand. Wir eilen ins Plural-Büro, denn dort haben wir zur Eröffnungsparty eingeladen. Der Bürgermeister kommt, der deutsche Konsul, der österreichische Botschafter, Volker vom Deutschen Wirtschaftsbüro Irak, Volker von Mercedes konnte leider nicht. Es dauert bis Mitternacht, bis sich die Stimmung löst, bis wir wieder ungezwungen lachen können. Der libanesische Rotwein hilft dabei…

Unser Vorhaben hier, die unabhängige Presse in Kurdistan und in ganz Irak zu stützen, ihr ein Überleben zu ermöglichen, der Medienvielfalt und Pressefreiheit in diesem Land zu ihrem Recht zu verhelfen, hat gerade erst begonnen. Ich werde bald wieder hierher reisen, nach Kurdistan. Hier, nördlich von Euphrat und Tigris, wird gerade Geschichte geschrieben.

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